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Modus Ponendo Tollens

Auch abgekürzt MPT. Einer der elementaren (gültigen) logischen Schlussfiguren. Es beruht auf einer Kontravalenz und hat die Form:

A ⊻ B   –   A oder B, aber nicht beides
A   –   A ist wahr

∴ ¬B   –   daraus folgt: B ist nicht wahr

Zum Beispiel ist das Folgende ein gültiger MPT:

Eine natürliche Zahl ist entweder gerade oder ungerade (aber nicht beides)
x ist gerade.
also ist x nicht ungerade.

Da die Kontravalenz kommutativ ist, kann ebenso geschlossen werden:


x ist ungerade.
also ist x nicht gerade.

Hinweis: Zahlen können auch weder gerade noch ungerade sein (z.B. rationale Zahlen). Werden solche Möglichkeiten nicht ausgeschlossen (etwa indem man nur natürliche Zahlen betrachtet), kann man leicht den u.g. logischen Fehlschlüsse erliegen.

Name

Der Name dieser Form kann frei als „Form der Verneinung [einer Aussage] durch Affirmation [der Alternative]“ übersetzt werden.

Andere Namen

  • Konjunktiver Syllogismus

Fehlschlüsse

Wie bei anderen logischen Schlussformen gibt es auch hier Fehlschlüsse, die auf einer unrichtigen Anwendung des MPT basieren:

Die folgende Tabelle stellt den Modus ponendo tollens und die wichtigsten Fehlschlüsse gegenüber:

Hinweis: Die Kontravalenz A ⊻ B (A oder B, aber nicht beides) sowie die negative Konjunktion ⌐(A ∧ B) (nicht beides, A und B) sind gleichwertig, d.h. es gilt: A ⊻ B = ⌐(A ∧ B).

Siehe auch

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