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(Argumentum) ad Captandum [Vulgus]

Lat.: „(Argument,) um [das gemeine Volk] ein­zufangen“. Frei übersetzt: „Bauern­fänger­ei“; Eine un­red­liche Argu­men­ta­tions­weise oder ein Trick­betrug, welche darauf an­ge­legt sind, ein un­er­fahr­enes Pub­li­kum zu blenden.

Andere Namen

  • Bauernfängerei

Beschreibung

Der deutsche Begriff „Bauern­fänger­ei“ be­zeichnet spe­zi­fisch eine plumbe Be­trugs­masche auf die vor allem auf un­er­fahrene Opfer abz­ielt. Da­zu ge­hören u.a. Be­trugs­maschen wie Hütchen­spiele, über­vor­teil­ende Ver­träge wie z.B. Zeit­schriften­abon­ne­ments und Mobil­funk­ver­träge oder auch ganz einfach Trick­dieb­stähle.

Auch wenn der deutsche Aus­druck eine recht passende Über­setz­ung des latein­ischen ist, hat er ver­mut­lich einen anderen Ur­sprung, näm­lich die Ber­liner Gau­ner­sprache des 19. Jahr­hunderts.

Der lateinische Begriff be­zieht sich eher auf den eher plumben Ge­brauch von Schein­argu­menten und un­fairen Dis­kus­sions­takt­iken, vor allem in Situationen, in denen ein nicht rhe­tor­isch ge­schultes Pub­likum von der ei­genen Posi­tion über­zeugt werden soll.

Ein Beispiel für eine solche Situa­tion wäre etwa, wenn ein Anwalt vor Gericht Schöf­fen, oder wie im US-ameri­kan­ischen Rechts­sys­tem Ge­schwor­ene, zu über­zeugen ver­sucht.

Aber auch im poli­ti­schen Dis­kurs werden gerne Ar­gu­men­ta­tions­weisen ge­braucht, die unter den Be­griff ar­gu­mentum ad cap­tandum vulgus fallen können.

Für Bei­spiele, siehe die spe­zi­fi­scheren Ar­gu­men­ta­tions­fehler, ins­be­sondere in den Themen­bereichen Schein­argu­mente und un­faire Dis­kus­sions­taktiken.

Siehe auch

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