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| Als „Sophisten“ (altgriechisch: <i :grc-Latn>Sophistaí</i> [<span :grc "Sophistaí">Σοφισταί</span>], frei übersetzt: „Weisheitslehrer“) bezeichneten sich im klassischen Griechenland wandernde Gelehrte, die ihre Dienste als Lehrer oder Tutoren für die Söhne reicher Bürger oder Aristokraten anboten. Diese lehrten u.a. Musik, Mathematik und eben auch Redekunst, welche für eine politische Karriere damals unabdingbar war. | Als „Sophisten“ (altgriechisch: <i :grc-Latn>Sophistaí</i> [<span :grc "Sophistaí">Σοφισταί</span>], frei übersetzt: „Weisheitslehrer“) bezeichneten sich im klassischen Griechenland wandernde Gelehrte, die ihre Dienste als Lehrer oder Tutoren für die Söhne reicher Bürger oder Aristokraten anboten. Diese lehrten u.a. Musik, Mathematik und eben auch Redekunst (Altgr.: <i :grc-Latn>rhetorikè téchne</i> [<span :grc>ῥητορικὴ τέχνη</span>]), welche für eine politische Karriere damals unabdingbar war. |
| Die Methoden der Sophisten wurden von [[wpde>Sokrates]] und seinen Nachfolgern heftig kritisiert; Insbesondere aufgrund [[wpde>Aristoteles]]’ Werk „[[wpde>Sophistische Widerlegungen]]“ wurden die //Sophisten// später (vermutlich ungerechtfertigt) als Vertreter einer unredlichen und manipulativen Form der Rhetorik abgestempelt. | Die Methoden der Sophisten wurden von [[wpde>Sokrates]] und seinen Nachfolgern heftig kritisiert; Insbesondere aufgrund [[wpde>Aristoteles]]’ Werk „[[wpde>Sophistische Widerlegungen]]“ wurden die //Sophisten// später (vermutlich ungerechtfertigt) als Vertreter einer unredlichen und manipulativen Form der Rhetorik abgestempelt. |